Rossomahaar + Support im Blackland Berlin - Live Review

Live im Blackland Berlin zum Beitrag

Der Abend des 25. 07. 2011 lud mit seinem milden Wetter direkt dazu ein "Tauben vergiften im Park" zu spielen, oder aber, als bessere Alternative für die Tauben, zu einem kleinen Metal Konzert zu gehen.
Und da im Berliner Rock Metal Pub "Blackland" auch gerade eines angesagt war, entschloss ich mich dann für Letzteres.

Angekündigt waren zwei Bands der Black und Pagan Metal Richtung, aufgetreten sind dann drei, zum selben Eintrittspreis, da wird sich wohl niemand der anwesenden Gäste beschwert haben.

Nach einem erfrischendem Gerstentrunk trat auch schon die erste Band auf. Leider hatte ich den Namen nicht ganz verstanden und der Sänger weigerte sich einfach diesen zu buchstabieren.

Underest

meinte ich verstanden zu haben.
Eingehende Songs setzten auch gleich Akzente.
Die Lieder ließen, von Anfang an, Metal Party Stimmung auf kommen!
Die Band hatte auch ein paar Fans zur moralischen Unterstützung mit gebracht und so kam es sogar zu einem Pogo-Versuch im familiären Raum des Blacklands. Das klappte aber, durch den Mangel an Bewegungsfreiheit, dort kaum.
Ihren Sänger hatten sie das erste Mal auf der Live-Bühne, dafür machte er seine Sache gut, nur zum Ende des Gigs verließ ihn etwas die Stimme.
Das ist aber durchaus mal zu verschmerzen.

Vargrimm Live im BlacklandVargrimm Live im Blackland

Weiter so!

Kurzes Umräumen und abkühlen mit einer Gerstenkaltschale, dann ging es auch schon weiter mit:

Vargrimm

Die Jungs aus Berlin präsentierten ihren deutschen Pagan Metal, der etwas mythologischer rüber kommt. Das sollten wohl auch die Heroischen Sprechgesänge unterstützen, die aber Live ohne
extra Soundeffekte recht dürfig und dünn wirkten.
Da sollte man wohl nachbessern, oder umstellen.
Ansonsten war es ein solider Auftritt mit gutem Sound und Gitarrenspiel.

Vargrimm Live im BlacklandVargrimm Live im Blackland

Ok, der Sound ist im Blacklands ja selten verkehrt, was sicher nicht zuletzt von der rustikalen Holzausstattung her rührt.
Zeit für Würstchen und Bier. oder eben nur Bier.

Rossomahaar

So heißt die russische Black Metal Truppe die mit ihrer kleinen ”The Reign of Terror from Moscow” ein Teil Europas unterjochen wollen.
Haben sie es in Berlin geschafft? Ich denke schon!
Abwechslungsreiche Songs, Tempo-Wechsel und gutem Sound ließen wohl auch den letzten Skeptiker kaum Zweifel, dass guter Black Metal nicht nur aus Schweden kommt.
Ein weiteres Highlight ihres Auftritt´s war natürlich der angekündigtte Auftritts von Masha, der Sängerin von Arkona.

Rossomahaar mit Sängerin Masha Live im BlacklandRossomahaar mit Sängerin Masha Live im Blackland
Diese junge Frau konnte mich schon auf dem Paganfest 2010 von ihrer Sangeskunst überzeugen und tat es an diesen Abend wieder.
Aber auch ohne Masha wurden die Jungs von Rossomahaar noch zu einer Zugabe, nach kleinen technischen Mängeln, überredet!

Rossomahar Live im Blackland BerlinRossomahar Live im Blackland Berlin

Ein sehr gelungener Auftritt!

Fazit des Abends:

Kurz und knapp kann man eigentlich nur sagen, das sich Leute, die auch nur ein wenig Interesse an den erwähnten Metalrichtungen zeigen, sich mal wieder richtig ärgern können, diese drei Bands
 nicht LIVE erlebt zu haben!
Gerade bei dem günstigen Eintrittspreis von 8 Euro.

Keep on Rockin´!

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